Was wir wollen

Wir wollen als Initiative mehr Transparenz über politische Prozesse schaffen. Nur so lässt sich mehr BÜRGERMITWIRKUNG erzielen. Darüber hinaus haben wir klare Ziele und Inhalte, die sich um Bauen, Verkehr und Umwelteingriffe drehen. Laden Sie sich hier unseren Flyer herunter.

Wir wollen mehr Demokratie durch einen Bürgerrat „Bauen und Wohnen“

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Ein Bürgerrat ist ein Gremium, das bei politischen Entscheidungen beratend zur Seite steht. Die Mitwirkenden werden zufällig aus der Bevölkerung oder den Anwohnern eines Ortes ausgelost. Und so kommt es, dass neben Handwerker/innen Akademiker/innen, Jugendliche neben Ruheständler/innen, hier geborene Menschen neben Zugewanderten sitzen. Die Aufgabe dieses „Querschnitts“ ist es, gemeinsam Lösungen für politische Fragestellungen zu erarbeiten. Diese Empfehlungen des Bürgerrats werden dem zuständigen Parlament oder Gemeinderat zur Beratung vorgelegt. In Steinhagen gibt es oft Ärger um Bauvorhaben und die daraus entstehenden Folgen für Mensch und Umwelt. Deshalb setzen wir uns für einen ständigen Bürgerrat zum Thema „Bauen und Wohnen“ ein.

Erhalt von Grünflächen und Baumbeständen

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Flächenversiegelung und Vernichtung von Bäumen fördern den Klimawandel. Die Temperaturen steigen, da die Kühlungsfunktion von Pflanzen zerstört ist. Der Beton heizt sich auf. Das Argument, alle Eingriffe würden doch ausgeglichen, ist schwach. Schnell ist ein Baum gefällt, doch langsam wächst er nach. Außerdem werden Nachpflanzungen kaum überwacht. Abgesehen davon, steigt die Hochwassergefahr durch Starkregenereignisse. In Steinhagen investiert man lieber Geld in ein „Hochwassermanagement“, statt an der Ursache „Flächenversiegelung“ anzusetzen.

Zahlen, Daten und Fakten statt „Erfahrungswerte“ aus der Verwaltung

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In Steinhagen gibt es keine richtige Bedarfsermittlung für Bauprojekte. Die Verwaltung lehnt dies mit der Begründung ab, es sei zu aufwendig. Dennoch sprechen Mitglieder politischer Mehrheiten und Verwaltungsmitarbeitende immer wieder von einer „Wohnraumnot“ in Steinhagen. So können Bauprojekte auch auf ungeeigneten Flächen durchgedrückt werden. Ein solches Problem auf dem Steinhagener Wohnungsmarkt ist bis heute weder definiert noch durch Statistiken belegt.

Einen Mangel an Sozialwohnungen gibt es tatsächlich, doch in der Finkenstraße und auch in anderen neuen Mehrfamilienhäusern entstehen gerade viele neue Wohnungen, von denen ein Teil auch sozialer Wohnungsbau oder zumindest „bezahlbarer Wohnraum“ sein sollen. Merkwürdig, dass Sozialamtsleiterin Birgit Pape dem Haller Kreisblatt schon 2019 erläuterte, die Mieten für die geplanten Sozialwohnungen seien vermutlich „zu teuer für ALG II-Empfänger.“ Verwaltung und Teile der politischen Fraktionen argumentieren bei Bauprojekten mit einem Wohnraumbedarf für sozial Schwache, gleichzeitig scheint schon im Vorfeld klar zu sein, dass diese die Mieten nicht werden zahlen können.

Statt immer mehr Flächen zu versiegeln, muss in Steinhagen mehr über Alternativen nachgedacht werden. Dazu gehört die vermehrte Umwidmung von Gewerbeimmobilien ebenso wie ein durchdachtes Leerstandsmanagement. Außerdem gibt es in anderen Städten Ideen, Wohnungen zum Beispiel auf Dächern von Supermärkten zu bauen.

Wir wollen eine übergeordnete Verkehrsplanung

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Wir fordern die Entwicklung eines Verkehrskonzepts. Die Bielefelder Straße quillt über vor Verkehr. Wie soll das erst werden, wenn noch ein Hagedorn-Gewerbepark und ein Gewerbe-Industriegebiet Detert/Langebrede hinzukommen? Oft schlängeln sich Blechkolonnen über viel zu enge Straßen. Der Upheider Weg ist auch zu Schulzeiten voller Autos, die teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit an Kindern und Eltern vorbeibrettern. Auch in der Büker-Siedlung wird gebaut, ohne sich ausreichende Gedanken über die dadurch entstehenden Verkehrsflüsse zu machen. Ähnliches blüht den Anliegern der Riegestraße in Brockhagen.

Ein langfristiges Konzept zum Umgang mit Wasserressourcen

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Wir halten den maßvollen und geplanten Umgang mit Wasser für zwingend notwendig. Selbst wenn Stephan Lütgemeier von den Gemeindewerken „grünes Licht“ in Bezug auf die Wasserversorgung Steinhagens gibt. Bei einer Veranstaltung im Mai 2022verwies er auf die großen Vorräte in der Patthorst. Wir sind der Meinung: Wasserknappheit ist ein übergeordnetes Problem. Zumindest Altkreis-Kommunen müssen sich miteinander abstimmen.